Aktuelles

Aktuelle Termine, Events und Informationen über unseren Verein.

Unentschieden gegen den Tabellenersten!

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von Ekkehard Steinmacher am Sonntag 28.11.2021 23:46
Heute spielte unsere 1. Mannschaft gegen Bebenhausen. Beide Teams sind sehr gut in die Saison gestartet. Bebenhausen war vor dem Spieltag auf Platz 1, wir auf Platz 3. Es konnte mit einem interessanten Spielverlauf gerechnet werden, da beide Mannschaften recht jung sind, sodass Schach-Taktik wahrscheinlich das Geschehen auf den Brettern dominieren sollte.
Ekki an Brett 5, kam gut in die Partie und jagte schon früh die gegnerische Dame. Daraus resultierte ein schöner Angriff, gefolgt vom Sieg. Unser Ersatzmann Olaf spielte an Brett 8 eine zweischneidige Partie. Er kam mit einem blauen Auge aus der Eröffnung, spielte das Mittelspiel aber sehr stark und stand gut. Leider übersah er ein Dauerschach. Eduardo durfte gegen einen „2000er“ an Brett 3 ran. Sowohl sein Gegner als auch er spielten gut. Das Remis war die logische Konsequenz. Ivan an Brett 7 verlor zwischenzeitlich einen Bauern, ohne wirkliche Kompensation. Dies wirkte wie ein Wachmacher und infolge spielte Ivan danach sehr gutes Schach. Über ein Unentschieden kam er leider nicht hinaus. Nach diesen Ereignissen stand es 2,5 : 1,5 für uns! Etwas überraschend vielleicht, dass wir gegen einen eigentlich überlegenen Gegner in Führung gegangen sind.
Dimitri an Brett 4 spielte gegen einen sehr gut vorbereiteten Gegner. Dieser verstand leider die Stellung besser und spielte sehr drückend. Dimitri verlor daraufhin. Oliver an Brett 2 verlor leider ebenfalls, nachdem sein Gegner konsequent Olivers König attackierte. Nach diesen zwei Rückschlägen mussten es Philip an Brett 6 und Armin an Brett 1 richten, damit wir unter Umständen etwas zählbares mit nach Hause nehmen könnten. Philip spielte gut, sein Gegner jedoch auch. Philip sah, dass Armin gut stand und gab ein Dauerschach. Armins Gegner spielte ein kreatives Gambit. Daraufhin musste sich Armin zäh verteidigen. Glücklicherweise konnte Armin seinen Mehrbauern halten und preschte diesen im Endspiel bis ein Zug vor der Umwandlung vor. Kurz darauf gewann Armin. So lautete das Gesamtresultat 4 : 4 Unentschieden! Eine klasse Teamleistung!
Summa summarum ein sehr leistungsgerechtes Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sein können. Wir stehen stand heute auf Platz 2 der Tabelle und dürfen zuversichtlich in die Zukunft schauen.

SC Ostfildern 1 gewinnt gegen SF Plochingen 1!

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von Ekkehard Steinmacher am Donnerstag 11.11.2021 23:14
Am letzten Sonntag, dem 7.11.2021 spielten wir gegen die Schachfreunde aus Plochingen. Plochingen war sowie wie wir mit einem Sieg in die Saison gestartet. Es konnte mit einem spannenden Spiel gerechnet werden, da die Plochingen gegen uns nicht in Bestbesetzung antraten.
Leider mussten wir ein Brett frei lassen, folgerichtig gingen die Plochinger direkt mit 1:0 in Führung. Dies galt es nun aufzuholen. Aber der Reihe nach.

An Brett 3 spielte Eduardo. Sein Gegner hatte angedeutet, dass er ein geschlossenen Sizilianer spielen möchte, öffnete jedoch die Stellung in der Brettmitte mit c3 und d4 zu früh und gerat in ein etwas schlechteres Mittelspiel ohne Dame. So konnte Eduardos Turm in die erste Reihe eindringen, aber durch ein Springerzug wieder vertrieben werden. Beide Seiten wollten nichts mehr riskieren und wiederholten die Springer- bzw. die Turmzüge. Remis! Nach 21 Zügen. Zwischenstand 0,5 : 1,5.
Armin spielte diesmal an Brett 2. Nach interessanter Eröffnung verpasste es sein Gegner auszugleichen. Gleich im Anschluss, übersah Armin einen versteckten Zug, welcher klaren Vorteil erzielt hätte. Wiederum ein paar Züge später gab es eine Fehleinschätzung seines Gegners, was Armin einen starken Springer mit Bauerngewinn brachte. Kurz darauf stellte sein Gegner nochmal einen Bauern ein, was gleichbedeutend mit dem Sieg war. 1,5 : 1,5 Ausgleich!
Philip spielte an Brett 7 eine sehr überzeugende Partie. Er hatte zwar Schwarz, kam aber schnell in eine Stellung mit sehr guten Angriffschancen. Daraus resultierte ein Mittelspiel in dem er zwei Leichtfiguren gegen einen Turm gewann. Bereits ein wenig später setzte er seinen Gegner Schachmatt. Führung für uns: 2,5 : 1,5 !
Ivan spielte an Brett 8 gegen den wahrscheinlich erfahrensten Spieler unserer Liga. Ivans Figurenspiel gegen die passive Aufstellung seines Gegners vollbrachte er sauber und kontrolliert. Mit einem positionellen Bauernopfer drang er in die gegnerische Stellung ein. Bald darauf gewann er eine Figur und schließlich die Partie. Zwischenstand: 3,5 : 1,5.
Mit diesen drei Siegen waren wir perfekt in die Begegnung gestartet. Uns fehlte nur noch ein Punkt zum Mannschaftssieg. In den restlichen Partien war eine gewisse Unausgewogenheit zu verspüren. Zeitnot gegen gute Stellung, so könnten die Partien beschrieben werden.
Die Partie von Ekki an Brett 5 war von Beginn an spannend. Schon aus der Eröffnung heraus boten sich viele taktische Möglichkeiten. Diese mussten beide berechnen, was die Zeit beider Spieler zum Großteil raubte. Daraus resultierte ein interessantes Mittelspiel, mit dem Höhepunkt, dass Ekkis Gegner nur noch eine Sekunde auf der Uhr hatte. Ekki hatte starken Angriff, konnte leider diesen nicht verwerten und verlor, ebenfalls in Zeitnot geraten, unglücklich. Anschlusstreffer für Plochingen.
Dimitri spielte an Brett 4 gegen einen mit 70 DWZ-Punkten schwereren Gegner. Dimitris Strategie eine komplizierte Stellung beizubehalten, da er schlechter aus der Eröffnung kam bewährte sich. Beide Seiten hatten keine Möglichkeit zu rochieren, wodurch viele Kombinationen zu berechnen waren. Sein Gegner kam deswegen in Zeitnot. Dies machte uns berechtigte Hoffnungen auf einen Punktegewinn. Kurz vor der Zeitkontrolle machte Dimitris Gegner einen entscheidenden Fehler, was ihm eine Qualität und letztendlich die Partie kostete. Dieser vierte ergatterte Sieg war gleichbedeutend mit dem Mannschaftssieg! Zum Schluss betrieben die Plochinger noch etwas Ergebniskosmetik. Die Begegnung endete 4,5 : 3,5 für uns.

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel sind wir überraschend gut in die Saison gestartet. Gegen so starke Gegner kam dies etwas unerwartet. Hauptsache ist, die Mannschaft hat Spaß und macht Spaß! Und das macht sie auf jeden Fall! Unser junges Team wird als nächstes gegen den Tabellenführer aus Bebenhausen antreten. Vielleicht ist dies der nächste Kämpf von David gegen Goliath.

Gelungener Saisonauftakt in der Landesliga!

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von Ekkehard Steinmacher am Sonntag 24.10.2021 22:57
Nach zwei Jahren in der Bezirksliga, durften wir diese Saison endlich wieder in der Landesliga ran. Am 24.10.2021 war es dann endlich so weit. Unser erstes Saisonspiel stand auswärts gegen den SV Reutlingen 1 an. So versammelten sich acht motivierte Ostfilderner, um gegen die favorisierten Reutlinger anzutreten.

Gleich zu Beginn des Spieltags gab es eine Überraschung. Der Reutlinger Spitzenspieler und zugleich Großmeister (GM) Nikolai Ninov tauchte nicht auf. Folglich durfte sich unser Brett 1, Armin, über den vollen Punkt freuen. Dazu meinte Armin: „Klar hätte ich gerne gegen GM Ninov gespielt. Schließlich spielt man gegen so starke Leute nicht alle Tage. Für die Mannschaft ist dieser Punkt sehr wertvoll.“
Recht schnell endete die Partie von Philip an Brett 7 remis. 14 Züge wurden insgesamt gespielt. In der Endstellung hatte Philip mit zwei Springern im Zentrum Raumvorteil, sein Gegner hingegen das Läuferpaar. Somit hielt sich die Balance auf dem Brett. Zwischenstand 1,5:0,5 für uns.
Bernd an Brett 6 spielte seit Beginn der Partie mit dem Feuer. Sein Gegner spielte stark auf, brachte ein Bauernopfer, um sehenswerte Initiative zu erlangen. Nachdem Bernd die letzte Möglichkeit zur Rochade versäumte, schlug der Angriff seines Gegners gegen den steckengebliebenen König voll durch und zwang Bernd zur Aufgabe. Nach ungefähr eineinhalb Stunden hieß es somit 1,5:1,5 Ausgleich.
An Brett 2 kam Oliver gut aus der Eröffnung, hatte aber durch Erfahrungsmangel mit klassischen Plänen mit seiner Stellung zu kämpfen. Sein Gegner gewann folglich einen Bauern und bot zeitgleich remis, welches Oliver dankend annahm. Damit war die Begegnung mit 2:2 immer noch im Gleichgewicht.
Zwischenzeitlich entwickelten sich die restlichen Partien auf Messers Schneide. Viele Stellungen sahen in einem Moment viel versprechend aus, im nächsten schon eher mittelmäßig. Dies kann auch Ekki an Brett 5 bezeugen.
Ekki kam gut aus der Eröffnung raus und es entwickelte sich eine hoch dynamische Partie, in der der Springer thematisiert wurde. Vom Mittelspiel („Springer am Rand bringt Kummer und Schand“) bis hinweg ins Endspiel („Springer gegen Läufer“), gepaart mit vielen Springermanövern kam alles vor. Letzten Endes hatte Ekki ein Quäntchen mehr Glück und gewann die Partie. Mit 3:2 und Hoffnungen auf einen Mannschaftssieg gingen wir in den Endspurt.
In Dimitris Partie, an Brett 4, befanden sich beide Spieler nach dem 30. Zug in Zeitnot, wodurch es zu beidseitigen Fehlern kam: Dimitri verpasste eine Mattgelegenheit durch eine schöne Geometrie in 9 Zügen, sein Gegner übersah eine Variante in eine gewonnene Stellung. Glücklicherweise hatte Dimitri das letzte Wörtchen zu reden, versinnbildlicht durch seinen Freibauern ein Zug vor der Umwandlung. Dies zur Kenntnis genommen gab sein Gegner auf. Herzlichen Glückwunsch an Dimitri für den gelungenen Einstand!
Mit diesem Sieg gab es für uns schonmal etwas zu feiern. Das Unentschieden war uns schließlich nicht mehr zu nehmen!
An Brett 8 kämpfte unser Jugendspieler Ivan für die Mannschaft. Sein Gegner, mit 150 DWZ-Punkten schwerer, griff früh an. Beide Übersahen dabei eine thematische Kombination in 3 Zügen, welche Ivan schlecht hätte aussehen lassen. Lustigerweise sahen beide Spieler kurz darauf ein verstecktes Matt in 6, weshalb dies nicht auf das Brett kam. Ivans Gegner hatte bis ins Endspiel die Initiative, jedoch verteidigte sich Ivan herausragend. Die Partie schipperte folgerichtig in den Remishafen. Damit verhalf uns Ivan zum Mannschaftssieg!
Die letzte Begegnung war das Brett 3. Dort spiele Eduardo auf Sieg, wodurch sein Gegner früh die Qualität geben musste. Mit einem Qualitätsopfer erhielt Eduardo einen schönen Freibauern auf der h-Linie, welchen in eine Dame umgewandelt wurde. Somit durfte sich auch Eduardo, nach über fünf Stunden Spielzeit, über seinen Arbeitssieg freuen. Der Endstand war damit, mit 5,5:2,5 für uns, klar.

Zusammenfassend war dies ein sehr gelungener Saisonauftakt, welcher mit einem Sieg gefeiert werden durfte! Der nächste Gegner heißt Plochingen und steht ganz oben auf der DWZ-Liste. Mal schauen, was da für uns rausspringt.

DJEM '21: Platz 25 respektive Platz 34...

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von Jürgen Gatter am Sonntag 29.8.2021 16:35
...wurden es am Ende. Ivan kann mit dem Ergebnis sicherlich zufrieden sein, einen Rang vor Setzlistenrang. Die 4,5 Punkte (also genau 50% Ausbeute) wurden in der Regel auch gegen höher gestufte Spieler erzielt; wenn man mal vom Erstrundengegner absieht. Letztes Jahr hat Ivan dem Titelgewinner Sreyas Payyappat den einzigen Punktverlust seines Turniers abgeknöpft. Ich wollte schon schreiben, dass Ivan auch dieses Jahr als Einziger gegen den Titelträger gewinnen konnte, nur leider gab Tom Dordevic seine klar auf Sieg stehende Letztrunden-Partie Remis. Somit wurde er "nur" Zweiter hinter Hussain Besou, der die klar bessere Buchholzwertung aufwies.

Oliver dürfte dagegen mit seinem 34.ten Rang nicht zufrieden sein. Mit den beiden Startrundenniederlagen war der Spirit schon etwas angekratzt, auch wenn in der 3.ten Runde dann ein Erfolg wartete. Aber auch danach kam er nie richtig ins Spiel und musste sich mit 50% aus den restlichen 6 Partien begnügen - gegen nach DWZ nicht so stark eingestufte Gegner. Letzteres kann in Corona-Zeiten natürlich täuschen. Gewonnen hat das U14 Turnier der Favorit, Leonardo Costa (München) vor etwas überraschend Lucas Foerster-Yialamas.

Die letzten beiden Runden brachten nochmal 3 Remisen und einen Schlussrundensieg von Oliver.

Die 8.Runden-Partie von Oliver gegen Naum Aumüller war etwas ereignisarm und endete folgerichtig Remis. Für den Computer war die Strategie mit b4 auf Raumgewinn am Damenflügel zu spielen etwas zu handzahm, er favorisiert den direkten Angriff auf den Königsflügel mit g4 und Tg1. Danach stand eher Schwarz leicht besser, aber auch der Vorteil versandete dann.

Die Schlußrunde brachte dann noch ein Erfolgserlebnis mit dem Sieg gegen Andy Schott. Schon mit einem Bauern im Vorteil konnte Olivers Turm in die gegnerische Stellung eindringen, worauf weiteres Material und die Aufgabe erzwungen wurde.

Ivan spielte in der 8.ten Runde gegen Jakob Nönnig. Die Stellung war soweit verheißungsvoll, da über weite Teile der Partie gewinnbringende taktische Möglichkeiten in der Luft lagen. Leider materialisierte sich der Stellungsvorteil nicht, so dass doch "nur" ein Remis auf dem Ergebniszettel eingetragen wurde.

Schlussrundengegner war dann Mika Dorendorf. Mika hatte vor allem in der ersten Turnierhälfte ein starkes Turnier gespielt und war immer oben mit dabei. In der Partie selbst begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe und es lies keiner mehr etwas anbrennen - ebenfalls Remis.

Für die württembergische Auswahl steht ein Meistertitel in der U18 zu Buche. Nils Richter vom Nachbarverein RSK Esslingen (aktuell aktiv für Schönaich) brachte das Kunststück fertig durch den Schlussrundensieg gegen Alexander Suvorov und den gleichzeitigen Niederlagen von Christoph Dahl wie auch Tobias Kölle noch an die Spitze zu ziehen, nach zweiter Buchholzwertung vor Christoph Dahl. Wir gratulieren!

DJEM '21: Durchwachsene Resultate Donnerstag Nachmittag und Freitag

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von Jürgen Gatter am Samstag 28.8.2021 10:44
Leider brachten die beiden gespielten Runden vorgestern nachmittag und gestern morgen nicht die gewünschten Resultate. Oliver konnte zwar die erste Partie gegen Samuel Pfeffer für sich entscheiden, verlor dann aber gestern gegen Hugo Danninger.

Ivan musste zweimal gegen favorisierte Gegner antreten und zog leider auch zweimal den kürzeren. Dadurch ist er jetzt auf den 26.Rang zurückgefallen, was seinem Startrang entspricht.

Oliver's Partie gegen Samuel bewegte sich lange auf ausgeglichenen Pfaden, bis Samuel kurz vor der Zeitkontrolle eine kleine Kombination zuliesm an deren Ende er einen Springer weniger aufwies. Damit war die Partie natürlich entschieden.

Im Spiel gegen Hugo Danninger konnte der Gegner zu ungestört vor Oliver's König kombinieren. Schlecht war schon der Springerrückzug 16.Sd2, der auch das Springeropfer Sf2: ermöglicht hätte, 18.e4 zollte den weißen Möglichkeiten zu wenig Beachtung. In Folge ging ein Bauer verloren, in Folge noch ein zweiter, so dass die Partie verloren ging.

Das Spiel von Ivan gegen Tim Sauer ging schon ziemlich zügig nach der Eröffnung in die falsche Richtung. Nach dem Springerrückzug nach g8 war im Grunde nichts mehr zu gewinnen, wobei auch Weiß nicht alle Möglichkeiten nutzte und eher auf Umwegen die Partie für sich entschied.

Gegen David Fruth wurde zu leichtfertig der wichtige d-Bauer geopfert, was neben dem Materialverlust auch eine gedrückte Stellung zur Folge hatte. Um den zwölften Zug flammte etwas Gegenspiel auf, dass sich aber leider recht zügig wieder in Luft auflöste, so dass auch diese Partie verloren ging.

Aktuell läuft die vorletzte Runde, Ivan spielt dabei mit Schwarz gegen Jakob Nönnig, Oliver mit Weiß gegen Naum Aumüller.

DJEM '21: Es bleibt dabei...

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von Jürgen Gatter am Donnerstag 26.8.2021 14:30
.... es ist der Wurm im Turnier von Oliver und während Ivan in der Erfolgsspur bleibt.

Aktuell zeigt die Ergebnisverwaltung zwar ein Remis zwischen Oliver und Colin Ensslinger an, da Weiß aber Matt steht ist die Partie offensichtlich verloren. Vorausgegangen war eine Partie, in der Oliver soweit gut aus der Eröffnung kam und wohl auch eine Spur besser stand. Verloren ging die Partie im Mittelspiel um Zug 20, als Oliver die gegnerische Zentrumsbauernfront nicht energisch genug anging. Zudem entwickelte sich die weiße Figurenstellung ungünstig, was Colin mit einem Bauernscheinopfer ausnutzen konnte, das ihm durch einen Doppelangriff eine Figur gegen ebenselben Bauer einbrachte. Oliver gewann zwar noch einen weiteren Bauer dazu - da aber der Gegner neben der Mehrfigur auch einen Bauer auf der vorletzten Reihe aufzuweisen hatte, war das Ergebnis letztlich vorhersehbar.

Ivan gewann früh einen Bauern und war recht klar im Vorteil. Durch einen vielleicht übereilten Zug kurz nach der Zeitkontrolle ging der Mehrbauer und damit der Vorteil allerdings wieder flöten. Er konnte allerdings kurze Zeit später die schlechte Stellung des schwarzen Springers ausnutzen, dem die Felder ausgingen. Der Springer wurde einkassiert und damit auch die Partie.

Ivan hat damit 3,5 Punkte und ist gut im Geschäft für die abschliessenden 4 Runden. An der Spitze liegen mit Finn Helms und Hussain Besou auch die Favoriten in der Altersklasse. Finn Helms hatte allerdings sehr viel Glück in seiner Partie gegen Christian Haubold (Ranglistenplatz 14, sein Bruder Sebastian ist an 3 gesetzt) in der er zwischendurch mausetot stand.

Oliver kann nach dem erneuten Rückschlag lediglich an Schadensbegrenzung arbeiten. An der Spitze liegt der Ranglisten-Siebte Julius Ohler, der lediglich ein Remis abgegeben hat. Verfolgt wird er von John Heinrich (gesetzt auf 9) sowie Lucas Foerster-Yialamas (16) und Leonardo Costa, deren harter Kampf soeben zu Ende ging. Schlussendlich stellte Lucas doch die Bemühungen ein das Endspiel Turm gegen Läufer zu gewinnen.

Für die Nachmittagsrunde wurde Ivan nach unten gelost und darf mit Schwarz gegen den Ranglisten-Fünften Tim Sauer (Bemerode) spielen. Tim dürfte mit seinen bisher erzielten 3 Punkten sicherlich nicht zufrieden sein.

Oliver spielt ebenfalls mit Schwarz, der Gegner ist Samuel Pfeffer (Werder Bremen).

DJEM '21: "Dame mehr ist Remis"

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von Jürgen Gatter am Mittwoch 25.8.2021 14:42
So könnte man sagen, denn in beiden Partien hatte der Vertreter aus Ostfildern eine Dame, während die gegnerische Dame abseits des Brettes stand. Und beide Partien endeten Remis. Allerdings gab es beide Damen nicht ersatzlos, sondern gegen eine gewisse Anzahl von Türmen respektive Leichtfiguren.

In Olivers Partie gegen Ruben Andrade war es erstmal der Standard-Tausch Dame gegen 2 Türme. Der Computer sah Oliver danach leicht im Vorteil, allerdings war es Weiß, der mit einem Qualitätsopfer die Akzente setzte. Danach hatte Ruben zwar formal Material (Qualität und 2 Bauern) weniger, aber eben einen Bauern auf c7, ein Feld vor der Umwandlung stehen. Insofern hatte Schwarz wenig Wahl, als Dauerschach zu geben. Dagegen war wiederum Weiß wehrlos. Ohne genauere Computer-Analyse ist schwer zu sagen, ob mehr drin gewesen wäre.

Ganz anders gestaltete sich die Partie von Ivan. Der vermeintliche Damengewinn war, wenn man genau rechnete - was der Gegner auch tat - eigentlich deutlich zu teuer. Denn letztlich gingen im Gegenzug 3 Leichtfiguren und zwei Bauern vom Brett. Allerdings wirkten Materialgewinn und Stellung wohl etwas uninspirierend auf Benedikt Huber, der wohl etwas viel Respekt vor der Strahlkraft der Dame hatte. In Folge bezogen eigentlich nur die beiden Läufer sichere Plätze und der Springer hüpfte im Kreis, so dass die Partie trotz des klaren Materialvorteils für Weiß Remis endete.

In der nächsten Runde darf Ivan mit Weiß gegen Laurin Jahntz (Hermsdorf-Frohnau/Berlin) ran. Laurin weisst minimal weniger DWZ auf und ist insofern einen Platz hinter Ivan gesetzt, hat aber ebenfalls ein starkes Turnier gespielt bisher.

In der U14 kommt es wahrscheinlich nicht zum ersten Mal zum württembergischen Duell Oliver Schwartz gegen Colin Ensslinger (Schwaigern, DWZ 1793).

DJEM '21: Oliver zurück im Turnier...

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von Jürgen Gatter am Dienstag 24.8.2021 20:23
... während Ivan einen Dämpfer hinnehmen muss.

In Ivan's Partie gegen den favorisierten Bagrat Torosyan war zunächst etwas Glück notwendig, um Ivan im - ziemlich zähen - Spiel zu halten. Der im 29.ten Zug angebotene Damentausch - als Befreiungsoperation gedacht - hatte nämlich ein kleines Loch, denn nach 29. ... Lf2:+ 30 Tff2: De3: muss der verbliebene Turm die Deckung von f2 aufgeben und Weiß verbliebe mit Minusbauern und Minusqualität. Der Gegner tauschte allerdings die Damen und das Spiel auf ein Tor ging weiter.

Während eines Großteils der Partie waren alle Ivan'schen Figuren damit beschäftigt Schlüsselbauern zu verteidigen, so dass selten Raum zur Entfaltung vorhanden war. Das Geschehen kippte etwas zu Gunsten der schwarzen Seite, als der schwarze König zum Damenflügel wanderte. Einen wirklichen Durchbruch konnte allerdings Bagrat auch nicht verzeichnen. Zu einem Zeitpunkt, an dem der schwarze Druck etwas zu verflachen schien, besiegelte leider ein fataler Läufertausch das weiße Schicksal, da danach die schwarzen Figuren ihre bessere Stellung ziemlich schnell ausspielen konnten.

In der nächsten Runde geht es mit Schwarz gegen Benedikt Huber (Kehlheim) darum, den Anschluss an die erweiterte Spitze nicht zu sehr zu verlieren. Allerdings ist Benedikt sogar noch vor Bagrat gesetzt, also klarer Favorit.

Oliver war nach den beiden Auftaktniederlagen natürlich Favorit gegen Jannik Kieselbach, nichtsdestotrotz wurde es ein Geduldsspiel. Erst als Jannik ab dem 33.Zug hintereinander mehrere schlechte Züge einstreute, zwei wichtige Bauern und schlussendlich auch noch einen Springer durch eine kleine Kombination verlor, war die Partie gewonnen.

Dass Oliver's bisherige Gegner nicht von Pappe sind, musste auch die leicht vor Oliver gesetzte Lepu Coco Zhou lernen, die ebenfalls gegen beide gelost wurde und sich mit einer Ausbeute von 0,5 Punkten aus den beiden Partien begnügen musste, wobei das Remis gegen Arne erzielt wurde. Arthur Krüger hingegen befindet mit den beiden Siegen und einem Remis gegen den fünftgesetzten Johannes von Mettenheim sogar in der 9-köpfigen Spitzengruppe (alle 2,5/3).

Aber das Turnier geht noch eine Weile, für Oliver geht es gegen Ruben Andrade vom Tegernsee darum wieder auf eine ausgeglichene Punktebilanz zu kommen.

DJEM '21: Ivan's Partien analysiert auf WSJ

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von Jürgen Gatter am Dienstag 24.8.2021 13:13
Eine kurze Analyse zu Ivan's Partien findet man auch auf den Seiten der württembergischen Schachjugend, hier der Link.

Heute findet bei den älteren Jahrgängen (alles außer U10/u10w) nur eine Runde statt. Oliver darf mit Weiß gegen Jannik Kieselbach (Lehrte) antreten und ist dabei Favorit, auch wenn man Jannik sicherlich nicht unterschätzen sollte.

Ivan muss gegen Bagrat Torosyan (Borussia Lichtenberg) ran, der 100 DWZ-Punkte mehr mit auf die Waage bringt. Das Duell bei den U14-Meisterschaften gegen Lichtenberg im Juni ging noch mit 1-3 verloren, wobei sich der Berliner Vertreter sogar den Luxus leisten konnte, ohne Bagrat anzureisen.


DJEM '21: Ivan auf der Sonnenseite...

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von Jürgen Gatter am Montag 23.8.2021 20:30
..., während sich Oliver leider von den hinteren Rängen nach vorne kämpfen muss.

Ivan hatte das Glück des Tüchtigen, wobei man das durchaus wörtlich nehmen kann. Denn während die Bretter um ihn herum schon lange das Mittagessen genossen, musste er sich noch durch ein schlechter stehendes Endspiel quälen. So richtig gut hatte sich seine Erst-Runden-Partie gegen Julius Ehles nicht entwickelt. Der im 21.ten Zug einkassierte Bauer stellte sich als vergiftet heraus - oder zumindest als schwer bekömmlich, denn in der Folge stand Julius eigentlich klar besser. Somit war es schon ein Erfolg für Ivan ein halbwegs unklares/gleiches Endspiel herausgearbeitet zu haben mit Minusqualität gegen einem Mehrbauern. Die TV-Kommentatoren bezeichneten die Stellung als "heisse Kiste". Letztlich entscheidend war dann die falsche Annahme des Gegners, dass Ivan den im 57.ten Zug einstehenden Springer nicht nehmen kann, weil ansonsten der schwarze Bauer durchläuft. Dem war allerdings nicht so, da Weiß vorher Mattsetzen würde. Und so war es der weiße Bauer, der zuerst einlief und auch wenn der schwarze Bauer ebenfalls in sein Ziel erreichte, war der weiße Materialvorteil dann entscheidend.

Das Ganze sollte dann allerdings noch durch das Zweitrundenmatch gegen den jungen und starken Tom Dordevic aus Düsseldorf überboten werden. Ivan's Eröffnungsanlage war eine Spur zu optimistisch, was Tom zu seinem Vorteil ausnutzte. Diesen Vorteil baute Tom auch systematisch weiter aus, um in einem Dame+Turm Endspiel mit Mehrbauern und Aktivität auf seiner Seite einem scheinbar ungefährdeten Sieg entgegen zu spielen. Ein einziges unbedachtes Schach von Weiß reichte allerdings aus, um die Stellung von klar gewonnen für Weiß in klar verloren zu verwandeln, denn aus dem Nichts tauchte der schwarze König vor dem weißen auf, nahm diesem die Fluchtfelder und stellte ihn nur durch Damenopfer deckbar auf Matt.

Damit hat sich Ivan eine hervorragende Ausgangsposition für das Turnier erkämpft - wobei es ratsam erscheint, etwas nervenschonender für die Zuschauer die Punkte zu sammeln. Aktuell ist er einer von 8 Spielern mit weißer Weste, ein starker Gegner ist damit gewiss! Dafür kann er mit einem Viertelauge auch mal auf die Medaillenränge schielen.

Nicht gut lief es dagegen bei Oliver. Gegen Arne Herter stand er nach der Eröffnung eigentlich ganz gut, bis ein etwas übermotivierter Springer etwas zu viel Eigenleben entwickelte und Zug um Zug tiefer in die schwarze Stellung hüpfte. Entschieden wurde die Partie dann allerdings an der rückwärtigen Front, in der die verbliebenen Figuren schlecht platziert waren und den gegnerischen Springern sowie dem Läufer zu wenig entgegenzusetzen hatten.

Auch in der zweiten Partie war das Glück nicht auf seiner Seite. Gegen Arthur Krüger entwickelte sich aus der Eröffnung eine positionelle Stellung, in der gar nicht so leicht festzumachen war, wo Oliver eigentlich auf Abwege geriet. Er fand nie wirklich in die Partie, die immer mehr zu Arthur's Gunsten kippte. Nach der schönen, durch g4 eingeleiten Kombination mit Turm-Scheinopfer (20.ter Zug) war es dann wohl endgültig vorbei.

Hoffen wir, dass es für ihn morgen besser läuft.


Start der deutschen Jugendmeisterschaften (23.8 bis 29.8)

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von Jürgen Gatter am Sonntag 22.8.2021 13:37
Morgen starten die deutschen Jugendeinzelmeisterschaften, wie meist in letzter Zeit in Willingen. Diesmal allerdings ausserplanmässig im August statt an Pfingsten. Für den SC Ostfildern spielen Oliver in der U14 und Ivan in der U12 mit.

Vergleicht man die U14-Meldeliste mit der aktuellen DWZ-Rangliste, stellt man fest, dass die Spitze vergleichsweise geschlossen antritt, lediglich Sreyas Payyappat fehlt. Sreyas hatte letztes Jahr die U12 gewonnen und dabei lediglich in der Startrunde ein Remis gegen Ivan abgegeben. Dass die beiden Legionäre Maurizzi (Deizisau) und Petrovskiy nicht für die deutschen Jugendmeisterschaften melden, war zu erwarten. Leonardo Costa (München Südost) und Marius Deuer - der von der weissen Dame Ulm nach Biberach gewechselt ist - spielen diesmal beide in ihrer angestammten Altersklasse, dahinter folgen mit Bennet Hagner(Frankfurt), Diyor Bakiev (Wiesbaden), Julius Ohler (Kastellaun) und Robert Prieb (Bochum) bekannte Namen aus den beiden Jahrgängen. Der letztjährige Überraschungssieger Markus Albert (Ansbach) muss dieses Jahr in der U16 antreten, so dass der Titel neu vergeben wird.

Die U-14w "leidet" etwas darunter, dass sich die beiden Topgesetzten Lepu Coco Zhou (spielt U14) und Doris Peglau (spielt U18w) für andere Klassen entschieden haben. Insofern kommt es dieses Jahr nicht zum Zwillingsschwesternduell Doris gegen Charis Peglau. Charis ist damit an der Spitze gesetzt, knapp vor Vorjahressiegerin Saskia Pohle. Den Namen Peglau findet man übrigens recht häufig in den verschiedenen Altersklassen, sämtlich für den Verein "Schachzentrum Seeblick" spielend, der nur Spieler(innen) mit Namen Peglau als Mitglieder führt.

Oliver ist knapp hinter Lepu Coco Zhou an Rang 13 gesetzt. So weit vorne war Oliver meines Wissens noch nie gesetzt.

Auch die U12-DWZ-Rangliste wird von einem nicht mitspielenden Legionär angeführt, Sreyas Royal aus England. Nicht gemeldet hat allerdings auch Magnus Ermitsch (Lichtenhagen), der ansonsten klarer Turnierfavorit gewesen wäre. Insofern stehen die Vorzeichen auf ein spannendes Turnier mit 3 Spielern über DWZ 1950 an der Spitze (Meldeliste). Finn Helms (Bremen) und Sebastian Haubold (Staßfurt) rahmen den letztjährigen U10-Gewinner Hussain Besou (Lippstadt) ein, welcher auch nochmal für die U10 startberechtigt gewesen wäre. Auch hier fehlen (abgesehen von Magnus) nur wenige Namen auf der Meldeliste. Ivan findet man hier auf Rang 26, also ebenfalls in der oberen Hälfte und vermutlich mit einem schwächeren Gegner in der Startrunde.

Auch hier ein kurzer Blick auf die U-12w, die allerdings nach Spielstärke im Vergleich zur U14w spürbar abfällt. Klare Favoritin ist Alissa Wartenberg aus Hamburg mit etwas 130 DWZ-Vorsprung vor den Verfolgerinnen - unter ihnen auch Tatiana und Stela Moldowan, von den Hohentübinger Königskindern. Hohentübingen ist auch der württembergische Verein mit der höchsten Anzahl Teilnehmern (3 * U12w; 1 * U14w); Jedesheim, Schönaich und Ostfildern nehmen mit 2 Spielern teil. Die besten Medaillenchancen dürften dabei Tobias Kölle (U18, Schönaich) und Marius Deuer (U14) haben; beide sind auf Rang 2 gesetzt.

Trauer um Manfred Schatz

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von Reinhard Krämer am Montag 24.5.2021 23:28
Trauer Manfred Schatz
Trauer Manfred Schatz
Kurz vor seinem 80. Geburtstag verstarb Anfang Mai unser Mitglied Manfred Schatz. Manfred war eine zuverlässige Stütze unserer 3. Mannschaft und einer unserer aktivsten Senioren. Hervorzuheben ist sein Engagement bei unserem Jugendtraining, wo er mit großer Freude mit unseren Jugendlichen spielte.
Wir behalten ihn in sehr guter Erinnerung und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Der Schachclub gratuliert Viktor Nusser!

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von Bernd Wepfer am Dienstag 30.6.2020 18:44
Viktor Nusser
Viktor Nusser
Unser Ehrenmitglied Viktor Nusser konnte letzte Woche seinen 95. Geburtstag feiern. Der Schachclub gratuliert dazu ganz herzlich! Besonders bemerkenswert ist, dass Viktor noch immer für uns aktiv ist und in der B-Klasse mit der 4. Mannschaft seine Partie gegen RSK Esslingen gewann. Dies zeigt auch, dass man bis ins hohe Alter noch Schach spielen kann, was sicherlich nur für wenige andere Sportarten so gilt.

Blitz-DWZ und reale DWZ, wie vergleichbar sind diese Zahlen?

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von Jürgen Gatter am Montag 13.4.2020 15:26
Nuju,

im Prinzip sind sie schon vergleichbar, würde Radio Eriwan vermelden. Allerdings sagen die nackten Zahlen auch, dass es erhebliche Abweichungen gibt. Sprich: Spieler, die erheblich besser blitzen als sie nah-schachen. Oder umgekehrt.

Die aktuelle Verteilung kann man folgendem Diagramm entnehmen:

Kugeldiagramm Blitz-DWZ
Kugeldiagramm Blitz-DWZ

In dem Diagramm ist die Blitz-DWZ nach oben aufgetragen, die Nahschach-Spielstärke horizontal. Die Grösse der Kugeln gibt Auskunft, wie oft der Spieler an Blitzturnieren teilgenommen hat. Eine Bschriftung der Murmeln mit den Spielernamen hat Excel leider nicht hergegeben.

Aktuell liegt der Schnitt der Blitz-DWZ-Zahlen grob 50 Punkte unter dem Schnitt der jeweiligen DWZs. Das bedeutet: Hat ein durchschnittlicher Blitzer eine Nahschach-DWZ von 2000, würden wir eine Blitz-DWZ von 1950 erwarten. Im Großen und Ganzen liegen die realen Koordinaten auch in diesem Bereich mit einer Bandbreite von +- 300 Blitz-DWZ-Punkten.

Die Kugelgröße entspricht den Turnierteilnahmen nach folgender Formel: 1-3 Turniere: kleine Kugel, 4-17 Turniere etwas grössere Kugel, 18-36 normale Kugel und die Viel-Spieler ab 37 Turnierteilnahmen haben eine große Kugel.

Um sich selbst im Diagramm zu finden, schaut man am Besten in den Listen nach seinen Zahlen und stuft sich dann noch bezüglich der Turnierteilnahmen ein, und ... die eigene Kugel sollte auffindbar sein.

Um das etwas zu illustrieren, habe ich 3 Kugeln rot eingefärbt. Die erste gehört zu mir. Demzufolge natürlich die rote so einigermaßen in der Mitte. Mit 11 Turnierteilnahmen (gut, die letzte ist schon ein paar Tage her) bekomme ich die zweitkleinste Kugelgröße und liege etwas unter dem gedachten Durchschnitt. D.h., ich bin im Blitz doch eine Spur schlechter als ich Nahschach spiele.

Ganz rechts oben findet man den aktuell führenden in beiden Listen: Kornel Maj. Da er aber erst 3 Blitzturniere beim Schachclub Ostfildern mitgespielt hat, muss er sich mit der kleinsten Kugelgrösse begnügen. Die rote Kugel daneben gehört zum lange Zeit Führenden in der Blitz-DWZ-Rangliste, Daniel Häussler. Mit 44 Turnieren hat er eine beachtliche Erfahrung aufgebaut, die sich eben auch mit einer großen Kugel wiederspiegelt. Daniel ist auch ein überdurchschnittlicher Blitzer, da seine Nah-DWZ fast genau seiner Blitz-DWZ entspricht.

Blitzturniere beim SC Ostfildern - stark im Trend ...

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von Jürgen Gatter am Sonntag 22.3.2020 12:35
... nunja, zumindest bis der Corona-Virus auch dem Blitz-Grand-Prix eine Zwangspause verordnet hat.

Da die aktuelle, zwangsweise Schach-Nachrichten-arme Zeit gut geeignet ist für den ein oder anderen rückblickenden Artikel, will ich hier ein oder zwei Beiträge über die Blitzturniere respektive die Blitz-DWZ einstellen.

Monatliche Blitzturniere gibt es beim Schachclub Ostfildern natürlich seit anno dazumal. Nach Blitz-DWZ ausgewertet werden sie seit ungefähr 10 Jahren. Anfangs geschah dies privat und rückwirkend auf Basis der auf der Homepage eingestellten Rundenergebnisse, später dann live kurz nach Runden-Ende und auch zügig online verfügbar.

Die Blitz-DWZ-Auswertung arbeitet nach eigenen Regeln, die sich weitgehend an den Regeln der normalen DWZ-Auswertung orientieren. Teilweise wurden sie etwas angepasst, so wurde auf die Behandlung von "Restpartien" verzichtet (was aufgrund der typischen Rundenzahl auch sehr selten notwendig wäre). Bei Spielern mit 0% oder 100%-Ergebnissen wird im Einzelfall auch mal die Original-DWZ als Ausgangszahl benutzt. Aktuell weisen die Zahlen ein ähnliches Spektrum wie die Standard-DWZ auf, liegen aktuell aber im Schnitt 50 Punkte tiefer.

Da seit Saison 2009/10 die Turniere lückenlos ausgewertet wurden, hat man natürlich auch einen guten Überblick über die Teilnehmerzahlen. Aus diesen kann man sich mit einfachen Mitteln einen Graphen zusammenbasteln, der die Daten für jeweils 9 Runden einer Saison zusammenfasst. Das Bild unten zeigt diesen Graphen, gezeigt wird jeweils der Durchschnitt des aktuellen Turniers und den vorangegangenen 8 Runden. Wobei immer nur ein Turnier für die Monate September bis Mai betrachtet wurde.

Während in den Jahren 2010 bis 2014 die durchschnittliche Beteiligung bei 8 Spielern lag, gab es 2014 bis 2016 einen starken Anstieg auf durchschnittlich 12 Teilnehmer. Nach einer Atempause gab ab 2018 einen weiteren Anstieg. Im Peak verzeichnete der Blitz-Grand-Prix eine durchschnittliche Teilnehmerzahl von 16,4. Das war für die Saison 2018/2019.

Aktuell können die Teilnehmerzahlen das Niveau nicht ganz halten, waren aber immer noch sehr hoch. Allerdings ist mit der Corona-bedingten Zwangs-Null bei der ein oder anderem aktuellen oder kommenden Blitzturnier-Runde auch hier mit einem scharfen Crash im Chart zu rechnen.

Hoffen wir mal, dass dieser nicht zu scharf ausfällt und das Geschehen bald wieder Fahrt aufnimmt!

Teilnehmer-Zahlen Blitz-Grand-Prix
Teilnehmer-Zahlen Blitz-Grand-Prix

Baden-Württembergische Jugend-Blitz-Meisterschaften in Ostfildern – Ivan Chugunov und Kornel Maj gewinnen U10 und U20!

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von Bernd Wepfer am Donnerstag 2.1.2020 10:41
OB Bolay mit einigen BW-Meistern
OB Bolay mit einigen BW-Meistern
Vorbereitung Festhalle Kemnat
Vorbereitung Festhalle Kemnat
Der Schachclub Ostfildern ist seit Jahren um eine aktive und engagierte Jugendarbeit bemüht. Deswegen führte unser Schachclub am 21.12. in der Festhalle in Kemnat die diesjährigen Baden-Württembergischen Jugend-Blitz-Einzel-Meisterschaften durch. Die Teilnehmerzahl mit 127 Jugendspielern aus ganz Baden-Württemberg stellt einen neuen Rekord dar; erfreulich ist auch die wachsende Zahl von teilnehmenden Mädchen. Unser Schachclub war mit 11 Spielern vertreten. Gespielt wurde in insgesamt 7 Altersklassen von U8 bis U20 im Blitz-Modus, d.h. jeder Spieler hat nur 5 Minuten Bedenkzeit, was insbesondere in den unteren Altersklassen im Vergleich zu der langen „regulären“ Bedenkzeit aber kein Nachteil ist. Nach spannendem Verlauf standen schließlich am späten Nachmittag die Sieger fest.
Die Pokale
Die Pokale
Die Überreichung der Pokale übernahm gerne OB Bolay. Erfreulicherweise konnte er hier auch dreimal unseren eigenen Spielern gratulieren. In der U10 setzte sich unser Jugendspieler Ivan Chugunov klar mit 16 Punkten aus 17 Partien durch und ist damit Baden-Württembergischer Jugend-Blitz-Meister in der U10! Bei der U20 setzte sich unser neues Mitglied Kornel Maj durch (9,5 aus 11). Dazu beiden herzlichen Glückwunsch! In der U16 belegte unser Can Kilinc den 2. Platz mit 10,5 Punkten aus 14 Partien, nur übertroffen vom Oberliga-Spieler Tobias Kölle aus Schönaich. Knapp den Sprung aufs Treppchen verpassten in der U16 Florian Dörr und Olaf Grube sowie in der U12 Oliver Schwartz. Aber auch unsere anderen Jugendlichen Theodor Wachtel (U14), Romeo Walter, Christian Kasperovich (beide U12) und Tim Nagel sowie Anestis Argyropoulos (beide U10) können mit ihrem Abschneiden zufrieden sein.
Verpflegungsteam Kaffee und Kuchen
Verpflegungsteam Kaffee und Kuchen
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der es allen Kindern und Jugendlichen Spaß gemacht hat; jeder Teilnehmer erhielt noch einen der Weihnachtszeit entsprechenden Sachpreis. Die reibungslose Organisation einer solchen Veranstaltung erfordert viele helfende Hände. Dank gilt deswegen dem Organisationsteam um Uwe Schwartz, Armin Jaeschke und Reinhard Krämer, dem Turnierleiter Alex Hande, dem Team der Vereinsgaststätte TV Kemnat für das Mittagessen, unserem Verpflegungsteam um Dieter Frohme und Victoria Dimanova sowie der Württembergischen Schachjugend für die Bereitstellung des Materials.

Hier die Einzelergebnisse

Senioren verlieren erneut knapp

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von Bernd Wepfer am Sonntag 15.12.2019 17:04
Für die Senioren gab es in der 2. Runde der Senioren-Meisterschaft nach langem Kampf erneut eine unglückliche 1,5:2,5-Niederlage, diesmal gegen Göppingen. Remis spielten B.Wepfer, J. Gauer und M. Schumacher. Die nächste Runde wurde bereits ausgelost; am 25.01. geht es für uns nach Ingersheim.

Kreisjugendeinzelmeisterschaft 2019

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von Reinhard Krämer am Montag 2.12.2019 01:16

Kreisjugendeinzelmeisterschaft 2019

Alexander Marx
Alexander Marx
Ivan Chugunov und Olaf Grube
Ivan Chugunov und Olaf Grube
Valeria Chugunova
Valeria Chugunova

Alexander Marx Kreisjugendmeister U12
Ivan Chugunov Kreisjugendmeister U16


Zehn Jugendliche vom SC Ostfildern haben bei den diesjährigen Kreisjugendmeisterschaften in Altbach teilgenommen.
Es gab in allen Altersklassen Pokale.

Durch die Bank haben sämtlich Ostfilderner Spieler hervorragend abgeschnitten:
Darunter sogar 2 Kreismeistertitel durch Aleander Marx und Ivan Chugunov der eigentlich noch für die U12 startberechtigt gewesen wäre.
Valeria Chugunova ergatterte sogar 2 Pokale, einmal als Zweitplazierte in der U14 und weiterhin als bestes Mädchen des Turniers!

Hier die Einzelergebnisse:

U10:
2. Platz Daniel Sachenko 6 aus 7
4. Platz Tim Nagel 4 aus 7

U12:
1. Platz Alexander Marx 5 aus 6
5. Platz Silas Schuler 3,5 aus 6

U14:
2. Platz Valeria Chugunova 5 aus 7 zudem bestes Mädchen im Turnier
7. Platz Adrian Marx 4 aus 7
9. Platz Christian Kasperovich 3 aus 7

U16:
1. Platz Ivan Chugunov 4,5 aus 5
3. Platz Olaf Grube 2,5 aus 5

U18:
2. Platz Florian Dörr 4 aus 5

Trauer um Werner Reichow

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von Reinhard Krämer am Donnerstag 28.11.2019 23:31
Letzter Gruß
Letzter Gruß

Am 25. November ist unser Ehrenvorstand Werner Reichow im hohen Alter von 92 Jahren verstorben.
Werner war 31 Jahre lang 1. Vorsitzender des Schachclub Ostfildern.
Wir haben ihm viel zu verdanken und werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.


Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 04.12.2019, um 13:00 Uhr auf dem Friedhof in Lichtenwald-Hegenlohe statt.

Link zur Gedenkseite

Trauer um Colin Rodewald

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von Reinhard Krämer am Mittwoch 23.10.2019 13:07

Mit Bestürzung haben wir die Nachricht erhalten, dass unser junger Schachfreund Colin Rodewald am Wochenende verstorben ist.


Die Trauerfeier findet am Freitag, 25.10., um 14:00 Uhr auf dem Waldfriedhof in Wolfschlugen statt.

Link zur Gedenkseite